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Innovationsquartier – Günthersburghöfe

Günthersburghöfe Frankfurt
1. Preis Städtebaulicher und freiraumplanerischer Ideenwettbewerb
In Zusammenarbeit mit tobe.STADT, Crossboundaries und Stefan Bernard Landschaftsarchitekten

Sechs nahezu gleichwertige Höfe mit insgesamt ca. 1300 Wohnungen spannen ein belebtes urbanes Band zwischen der Friedberger Landstraße und dem Günthersburgpark.


Auslober:

Stadt Frankfurt am Main – Stadtplanungsamt


Standort:

Friedberger Landstraße, Frankfurt am Main


Besonderheit des Entwurfs:

Die GünthersburgHÖFE entwickeln ihre Identität durch das besondere Freiraumelement der GartenWILDNIS. Ein urbanes Band aus sechs Wohnblöcken mit einer Promenade zum üppigen Grün der bestehenden Freizeitgärten bildet einen klaren nördlichen Siedlungsabschluss mit hohem Wiedererkennungswert.


Rang und Verfahren:

1. Preis Städtebaulicher und freiraumplanerischer Ideenwettbewerb als kooperatives Verfahren


Jurysitzung:

30.09.2017

Anzahl Wohnungen:

1.300 WE – 6 Wohnblöcke plus Schule, Quartiershaus, Parkhaus

Weiterbearbeitung 2018/2019:

Vorbereitung B-Plan, Städtebaulichen Vertrag, Architekturwettbewerbe: Vertiefung Architektur, Dachflächenkonzept, Stellplatz- und Mobilitätskonzept, Belichtungsstudien, Abstandsflächen, Funktionsmischung


Der Entwurf für das neue Quartier weist eine hohe städtebauliche Effizienz und Robustheit auf.
Die Baustruktur vereint Naturnähe und gemeinschaftlich-urbanes Leben mit der für das gründerzeitliche Nordend typischen Baustruktur und Dichte.

  • Detailbeschreibung

    Die GünthersburgHÖFE – Urbanes Wohnen an der Gartenwildnis, ökologisch und atmosphärisch.

    Stadtraum weiterbauen – Grünräume stärken

    Der städtebauliche Entwurf entwickelt seine hohe stadt- und freiräumlichen Qualität aus der einzigartigen Lage zwischen Günthersburgpark, Wasserpark und Hauptfriedhof. Das identitätsprägende Landschaftselement, die sogenannten „Gartenwildnis“ vernetzt auf einer Fläche von ca. 19.000 m² die derzeit separaten Parks und Anlagen zu einem kontinuierlichen Grünraum. Ein urbanes Band aus sechs Wohnblöcken bildet hierzu mit einer Promenade einen klaren nördlichen Siedlungsabschluss. Im Süden liegen alle Blöcke an der Quartiersstraße sowie dem zentralen Quartiersplatz, nach Ost und West jeweils an beruhigten Wohnstraßen. Die Baustruktur vereint Naturnähe und gemeinschaftlich-urbanes Leben mit der für das gründerzeitliche Nordend typischen Baustruktur und Dichte.
    Die Schule erhält entsprechend ihrer Nutzung einen hervorgehobenen Standort, der zugleich Abschluss und Zugang des Quartiers an der Dortelweiler Straße bildet. Sie ist in die Gartenwildnis, deren artenreichen Grünstrukturen erhalten und behutsam mit einer öffentlichen Nutzung überlagert werden.

    Der Wohnturm an der Friedberger Landstraße ist selbstverständlicher räumlicher Endpunkt der Promenade und betont gleichzeitig den Zugang ins Quartier von Norden. Als südlicher Eingang wird an der Kreuzung Münzenbergerstraße ein Stadtplatz ausgebildet.
    Der Entwurf für das neue Quartier mit insgesamt ca. 1300 Wohnungen weist eine hohe städtebauliche Effizienz und Robustheit auf. Die klare städtebauliche Figur ermöglicht eine optimierte Erschließung mit kurzen Wegen und reduziertem Verkehr sowie einer wirtschaftlichen Infrastruktur. Die kleinteilige Parzellierung und Gebäudegliederung lässt trotz der strengen Blockstruktur abwechslungsreiche öffentliche und private Räume erwarten. In den Blöcken können eine ausgewogene Nutzungsmischung und ein breites Angebot an Wohnformen unter guten klimatischen Bedingungen entstehen.

    Planungsteam:
    tobe.STADT städte.bau.planung.dialog, KÖLLING ARCHITEKTEN BDA, Crossboundaries ArchitektenPart mbB Lenhardt + Voigt, Stefan Bernard Landschaftsarchitekten

    Visualisierungen: CtrlViz, München

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