Skip to main content

Dreiklang für das Mainzer Rheinufer

Ideenwettbewerb Fassadengestaltung Rechenzentrum, Mainz, 1. Preis

Geschickt gewählte Versätze zwischen den Farbstreifen gliedern die Volumina horizontal wie vertikal und verleihen den Baukörpern eine differenzierte Maßstäblichkeit.


Auslober:

KMW, Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG


Standort:

Kraftwerkallee, Mainz


Besonderheit des Entwurfs:

Ein raffiniertes Prinzip aus gegeneinander versetzten farbigen Metallstreifen führt zu einem spannungs- und qualitätsvollen Gestaltungskonzept. Durch die changierende Farbmischung fügen sich die drei großvolumigen Blöcke des Rechenzentrums in der Fernwirkung harmonisch in den Landschaftsraum ein, ohne die technisch-industrielle Nutzung der Gebäude zu negieren.


Verfahren:

Ideenwettbewerb Fassadengestaltung Rechenzentrum


Fassadenfläche:

10.6750 qm

Jurysitzung:

28. Januar 2022

Visualisierungen:

a2b.graphics, Berlin


Bei einer Annäherung an die Gebäude entstehen durch die stärkere Wahrnehmung der einzelnen farbigen Elemente sich verändernde Eindrücke und Mischungen. Hierdurch erhält das Konzept eine zusätzliche Tiefe und Qualität.

  • Detailbeschreibung

    Dreiklang für das Mainzer Rheinufer
    Die gestalterische Idee für die Fassaden der drei Rechenzentrumsgebäude auf der Ingelheimer Aue arbeitet mit der Wahrnehmung der Baukörper aus den unterschiedlichen Entfernungen, aus denen sie eingesehen werden können:

    1. Fernblick von Rheinbrücke 600m
    2. Blick vom Rhein – Rheinschiffer & Camper 100-200m
    3. Nahsicht – Nutzer der Büroflächen

    Die Fassadengestaltung ist für die Fernwirkung konzipiert. Der Betrachter sieht in der Ferne drei geometrisch klare Volumen, die über ihre subtile, dezent changierende Vielfarbigkeit und Ablesbarkeit der Geschosse einen Maßstab erhalten und sich differenziert in die Landschaft/Industrielandschaft einfügen. Ein malerischer und skulpturaler Dreiklang aus Mischfarben, deren Gebäude untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren.


    Auszug aus dem Jurytext
    Ein raffiniertes Prinzip aus gegeneinander versetzten farbigen Metallstreifen führt zu einem besonders spannungs- und qualitätsvollen Gestaltungskonzept. Durch die changierende Farbmischung fügen sich die drei großvolumigen Blöcke des Rechenzentrums in der Fernwirkung harmonisch in den Landschaftsraum ein, ohne die technisch-industrielle Nutzung des Gebäudes zu negieren. Auch auf das Farbkonzept der übrigen Kraftwerksgebäude nimmt der Entwurf auf überzeugende Weise Bezug, ohne sich diesem anzubiedern oder unterzuordnen. Geschickt gewählte Versätze zwischen den Farbstreifen gliedern die Volumina horizontal wie vertikal und verleihen den Baukörpern eine differenzierte Maßstäblichkeit. Bei einer Annäherung an die Gebäude entstehen durch die stärkere Wahrnehmung der einzelnen farbigen Elemente sich verändernde Eindrücke und Mischungen. Hierdurch erhält das Konzept eine zusätzliche Tiefe und Qualität. Die Umsetzung mit Hilfe eines marktgängigen Fassadensystems verspricht eine einfache und wirtschaftliche Realisierung innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens. Zugleich werden mit einer zu erwartenden Wartungsarmut und Dauerhaftigkeit wesentliche Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllt. Bei der Erstellung der Fassaden soll Sekundäraluminium Verwendung finden. Am Ende des Lebenszyklus ist eine sortenreine Demontage auf einfache Weise möglich. […]

     

    Entwurfsverfasser:
    KÖLLING ARCHITEKTEN BDA
    Entwurf: Moritz Kölling, Sabine Kölling
    Mitarbeit: Carolin Hohmann, Jose Reynoso, Laura Rodriguez

    Visualisierung: a2b.graphics, Berlin

weitere Wettbewerbe