Skip to main content

Tallage in Alt-Saarbrücken

Tallage in Alt-Saarbrücken
3. Preis Städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb

sb-studio, Saarbrücken
KÖLLING ARCHITEKTEN BDA
BB22 Architekten und Stadtplaner, Frankfurt am Main
PGNU Frankfurt, Frankfurt am Main
Dumont und Partner GmbH, Neunkirchen

Der Standort der HTW wird zu einem attraktiven Campus weiterentwickelt und wirksam mit der Umgebung sowie mit dem Saarufer verknüpft.


Auslober:

Landeshauptstadt Saarbrücken


Standort:

Tallage Alt-Saarbrücken, vom Regierungsviertel bis zum Deutschmühlental


Besonderheit des Entwurfs:

Der Arbeit Tallage in Alt-Saarbrücken liegt eine präzise Analyse des Stadtquartieres und der künftigen Stadtentwicklung zugrunde. Ziel ist das Bewahren, Umnutzen und Ergänzen der vorhandenen Strukturen und die Verknüpfung und Inwertsetzung von Räumen. Die konsequente Nutzung und Entwicklung der vorhandenen baulichen Substanz ist nicht nur nachhaltig, sondern sie nimmt auch die Bewohner und ihre Bindung an das Quartier ernst.


Rang und Verfahren:

3.Preis, Beschränkter städtebaulich-freiraumplanerischer Planungswettbewerb


Bearbeitungsgebiet:

Ideenteil 55 ha, Vertiefungsgebiete 4,68 ha

Jurysitzung:

25.08.2017


Eine neue Fußgängerbrücke verbindet den Bürgerpark mit dem Ludwigspark

  • Detailbeschreibung

    Tallage in Alt-Saarbrücken
    Ort. Die Tallage Alt-Saarbrückens ist das größte städtebauliche Entwicklungspotential der Landeshauptstadt. Bereits im Status-Quo können hier Stadträume vorgefunden werden, deren wahre Qualitäten sich nur bei sehr genauer Betrachtung des Ist-Zustandes Offenbahren.

    Nachhaltigkeit. Das Prinzip der nachhaltigen Stadtentwicklung besteht daraus, vorhandene Qualitäten zu stärken und versteckte Potentiale zu entwickeln und zu verknüpfen. Die zukünftige Entwicklung einer Stadt besteht im Bewahren, Umnutzen, Nachverdichten, Ergänzen und Neubauten unter der Prämisse der Verknüpfung und Inwertsetzung von Räumen.

    Zeit. Der wesentlichste Faktor der Stadtentwicklung ist die Zeit. Zum einen kann die Umsetzung beschlossener Maßnahmen Jahrzehnte in Anspruch nehmen, zum anderen ist es ein Charakteristikum der Stadtentwicklung, heute nicht genau vorhersagen zu können, was morgen sein wird. Die tatsächlichen Bedürfnisse der Zukunft sind uns nicht bekannt, die technischen Entwicklungen weder in ihrer Art noch in ihrer Geschwindigkeit vorhersehbar und auch die demografische Entwicklung der Innenstädte zeichnet sich nicht zuverlässig ab.

    Drei Beispiele.
    Bedürfnis: Was werden wir in zehn Jahren als Versorgungsstandart im täglichen Leben benötigen?
    Technik: Wie schnell werden neue Mobilitätsformen unseren Alltag und unsere Städte vollständig verändern?
    Demografie: Werden wir, wie prognostiziert, weniger, oder doch, wie derzeit im städtischen Raum feststellbar, eher mehr?

    Konzeptioneller Prozess. Auffinden, in Wert setzen und miteinander verbinden!
    Eine ausführliche Analyse sucht die Defizite der vorhandenen Räume und beschreibt diese. Es werden Maßnahmen entwickelt, die die vorhandenen Potentiale der Räume entwickeln und diese verbinden. Alle Maßnahmen folgen den vor beschriebenen Aspekten einer nachhaltigen Stadtentwicklung wie z.B. Umnutzung statt Abriss.
    Raumqualitäten und Raumzusammenhänge werden derart generiert, dass sie nachhaltig Bestand haben, insbesondere im Bereich des ruhenden Verkehrs: Alle Maßnahmen dieses Konzeptes zur Parkierungssituation (öffentlich) des Individualverkehrs können wieder zurückgebaut, umgewidmet und zu wertvollen Lebensräumen entwickelt werden.

    Entwurfsverfasser:
    sb-studio saarbrücken mit KÖLLING ARCHITEKTEN BDA, bb22 Architekten und Stadtplaner Frankfurt und PGNU Frankfurt

     

weitere Wettbewerbe