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U5-Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße

Neubau Hochbahnsteige U5
1.Preis Haltestelle Glauburstraße und Musterschule in Frankfurt mit Wartehäusern

Die Stärke des Entwurfs ist die Behandlung des Bahnsteigs als Teil des nutzbaren Stadtraumes, die Auflösung des vorgegebenen Bahnsteigkörpers und die damit öffnende Geste zu den Häuserzeilen.


Auslober:

VGF VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main mbH


Standort:

Eckenheimer Landstraße, Frankfurt am Main


Besonderheit des Entwurfs:

Der Wettbewerbsentwurf basiert auf der Idee des fließenden Übergangs zwischen Gehweg und Bahnsteig. Durch eine differenzierte Modellierung des gesamten Haltestellenbereichs kann der Bahnsteig von allen Seiten betreten werden und wird zum integralen Bestandteil des Stadtraums, ohne als Barriere zu wirken.


Rang und Verfahren:

1. Preis Realisierungswettbewerb – Umsetzung


Fläche

Haltestellen Glauburstraße und Musterschule mit Nebenanlagen

Jurysitzung:

02.09.2010


Durch die Anordnung der sich verschneidenden Stufen wird die Durchlässigkeit für Fußgänger geschaffen, aber auch ruhige Bereiche zum Warten gestaltet. Der Entwurf ist in Materialität, Form und Proportion klar, städtebaulich zurückhaltend und wirkt
durch seine Selbstverständlichkeit.

  • Detailbeschreibung

    Der Wettbewerbsentwurf basiert auf der Idee des fließenden Übergangs zwischen Gehweg und Bahnsteig.
    Die Haltestelle wird integraler Bestandteil des Stadtraums, ohne als Barriere zu wirken.

    Die verkehrsreiche und an der Haltestelle Musterschule sehr schmale Eckenheimer Landstraße kann als durchgehender Raum von Fassade zu Fassade erlebt werden. Für wartende Fahrgäste wird die Haltestelle ein angenehmer und anregender Ort, für Anwohner zum selbstverständlichen Teil ihres aufgewerteten Wohnumfelds. Im Bereich der Haltestelle Glauburgstraße kann das Prinzip so großzügig gestaltet werden, dass eine Befahrbarkeit durch die Feuerwehr und damit die Anleiterung der Blockrandbebauung möglich ist und damit auch der Erhalt aller straßenbegleitenden Bäume.

    Durch eine differenzierte Modellierung des gesamten Haltestellenbereichs wird die Bahnsteigplattform von allen Seiten zugänglich. Über die gesamte Länge kann sie zugänglich. Über die gesamte Länge kann sie über Stufen betreten werden, eine leicht in diese Stufen eingeschnittene in Längsrichtung geneigte Gehwegfläche ermöglicht zudem den barrierefreien Zugang des Bahnsteigs. Die optisch kaum wahrnehmbare Modellierung des Gehweggefälles in Längsrichtung ermöglicht die barrierefreie Zugänglichkeit der erhöhten Einstiegsbereiche und erlaubt den weitgehenden Verzicht auf gebaute Rampen, Geländer und Absturzsicherungen.

    Der linear verlegte Pflasterbelag (30cm x 120cm) nimmt das Format, die Größe und die Richtung der Stufen auf und trägt dem natürlichen Bewegungsfluss Rechnung. Die Wartehallen, Leuchten (mit integrierter Lautsprechertechnik) und weitere Bahnsteigmöblierung ordnen sich platzsparend und ruhig auf den Linien der verschneidenden Stufen an.
    Diese klare Gliederung, Formensprache und Materialität der Haltestelle wirken selbstverständlich und zurückhaltend im Straßenraum. Die kontinuierliche Gestaltung des Bodens verleiht dem Straßenraum eine wohltuende Großzügigkeit und hohe stadträumliche Qualität.

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